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PRODUKTION & FERTIGUNG

OT-Sicherheit für die Produktion

Produktion und Büro hängen in vielen Betrieben im selben flachen Netz. Fängt sich ein Rechner im Vertrieb Ransomware ein, erreicht sie die Fertigung. Dann steht die Halle.

Ich trenne die Netze, bringe die Fernwartungszugänge unter Kontrolle und räume das über Jahre gewachsene Firewall-Regelwerk auf. Dieselbe Technik, die vorher Konzerne mit mehreren tausend Nutzern abgesichert hat, angepasst an einen Betrieb mit 80 Mitarbeitern.

STANDORT MÜNSTERLAND4× PALO ALTO ZERTIFIZIERT
FERNWARTUNG · BESTANDSAUFNAHMEERFASSUNG
0ZUGÄNGE GEFUNDEN
Maschinenhersteller · PresseDauerhaft offenNur auf Anfrage
Steuerungslieferant · AbfüllungZugang seit Jahren unverändertEigener Zugang, protokolliert
Wartungsfirma · KlimatechnikKein Ansprechpartner bekanntZuständigkeit hinterlegt
Softwarehaus · BetriebsdatenZugriff auf das ganze NetzNur auf die eine Zelle
Herkunft unklarNiemand kennt den ZugangAbgeschaltet
Hersteller · RoboterzelleRund um die Uhr aktivZeitfenster gesetzt
Kein Betrieb weiß aus dem Kopf, wer sich alles auf seine Maschinen aufschalten kann.

Was ich in Produktionsnetzen immer wieder sehe

NETZSEGMENTIERUNG

Produktion und Büro im selben flachen Netz

Ein Rechner im Vertrieb fängt sich Ransomware ein, und weil kein Segment dazwischenliegt, erreicht sie die Maschinensteuerung. Ein Klick in der Buchhaltung, und die Halle steht.

ZUGRIFFSKONTROLLE

Fernwartungszugänge, die keiner mehr kennt

Maschinenhersteller haben sich vor Jahren einen Zugang eingerichtet. Wer ihn heute nutzt, über welchen Weg und mit welchem Passwort, weiß im Betrieb niemand. Jeder dieser Zugänge ist eine offene Tür, an die sich keiner erinnert.

OT-HÄRTUNG

Steuerungen, die nie ein Update bekommen

Die SPS läuft seit zwölf Jahren und darf nicht angefasst werden, sonst steht die Produktion. Patchen ist keine Option. Absichern lässt sie sich trotzdem, indem man sie einkapselt, statt sie zu verändern.

REGELWERK

Ein Firewall-Regelwerk, an das sich keiner herantraut

Über zehn Jahre sind hunderte Regeln entstanden, viele davon längst tot. Keiner löscht sie, aus Angst, etwas Wichtiges zu treffen. In genau diesem Wildwuchs verstecken sich die Wege, die längst zu gehörten.

Das ist kein Einzelfall, sondern das Muster. Vier Punkte, die in fast jedem Produktionsbetrieb offen liegen und die ein Angreifer als Erstes findet.

Wie ich ein Produktionsnetz absichere

OT-Sicherheit, im Englischen OT Security, ist der Schutz der Betriebstechnik in der Produktion: Maschinensteuerungen, SPS und Fernwartung. Sie folgt anderen Regeln als die Büro-IT, weil sich Anlagen nicht einfach neu starten oder patchen lassen.

Palo Alto ist meine Spezialität. Ich sichere aber mit der Firewall ab, die zu Ihrem Betrieb passt, nicht mit der, die ich am liebsten verkaufe.
NETZSEGMENTIERUNG

Netze trennen

Ich trenne Produktion, Büro und Gäste in eigene Zonen, mit einem sauberen Regelwerk auf einer Next-Generation-Firewall statt mit VLAN-Kosmetik.

HEISST:Eine Infektion im Büro kommt nicht mehr in die Fertigung.
FERNZUGRIFF

Fernwartung kontrollieren

Jeder Herstellerzugang läuft über einen definierten Weg mit starker Anmeldung und Protokoll. Ein Firmen-VPN mit Mehr-Faktor-Anmeldung statt offener Portweiterleitung, auf Wunsch mit FIDO2-Sicherheitsschlüsseln.

HEISST:Sie wissen, wer wann auf welche Maschine zugreift, und können es abschalten.
REGELWERK

Regelwerk bereinigen

Ich lese das gewachsene Firewall-Regelwerk aus, kippe die toten Regeln und dokumentiere, was übrig bleibt.

HEISST:Die Firewall macht wieder das, was draufsteht, nachvollziehbar für jeden, der später draufschaut.
OT-ZONEN

Steuerungen einkapseln

Nicht patchbare SPS und Altsysteme bekommen eine Zone mit strengem Ein- und Ausgang, statt im offenen Netz zu hängen.

HEISST:Die Maschine läuft unverändert weiter, ist aber nicht mehr von jedem Rechner aus erreichbar.

Der Fragebogen kommt sowieso

NIS2 greift über die Lieferkette bis zum Zulieferer durch. Der OEM schickt seinen Security-Fragebogen, und die Cyberversicherung stellt beim Verlängern Fragen, die vorher keiner beantworten konnte. Wer die Netze getrennt und die Zugänge dokumentiert hat, füllt das aus, statt es zu fürchten.

NIS2 / LIEFERKETTE

Ihre großen Kunden müssen nachweisen, dass ihre Zulieferer abgesichert sind. Die Anforderung landet bei Ihnen.

OEM-FRAGEBOGEN

Technische Nachweise zu Segmentierung, Zugängen und Backup, mit einem Bericht in der Hand beantwortbar, nicht aus dem Bauch.

CYBERVERSICHERUNG

Ohne belegte Grundmaßnahmen wird es beim Verlängern eng. Der Bericht hält schriftlich fest, wie Sie aufgestellt sind. Anerkennen muss ihn die Versicherung selbst.

NÄCHSTER SCHRITT

Erst der Befund, dann das Angebot.

Ein offener Fernwartungszugang ist die kürzeste Strecke in Ihre Produktion. Der Außencheck ist der erste Schritt: Ich sehe von außen, welche Systeme aus dem Internet erreichbar sind und ob sich Ihre Domain fälschen lässt.

KOSTENLOS · OHNE ZUGRIFF AUFS NETZ · NUR ÖFFENTLICH SICHTBARES