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KANZLEIEN & BÜROS

IT-Sicherheit für Kanzleien und Büros

In einer Kanzlei liegt das Berufsgeheimnis auf denselben Rechnern wie die Buchhaltung. Gerät die IT in falsche Hände oder fällt sie aus, haftet am Ende der Partner. Persönlich.

Ich habe Firewalls und Identitäten für Konzerne mit mehreren tausend Nutzern betrieben. Dieselbe Technik sichert eine Kanzlei mit zwanzig Leuten ab, ohne Konzernbudget und ohne eigene IT-Abteilung.

STANDORT MÜNSTERLANDEIN ANSPRECHPARTNER
UNTERLAGEN · WOHIN SIE GEHENIST-ZUSTAND
AKTE ODER PROJEKTVerschwiegenheit
Kanzlei-NotebookVerwaltet, verschlüsseltBleibt so
Privates Tablet, HomeofficeNicht verwaltetNur über verwalteten Zugang
Privater Cloud-SpeicherAbfluss fällt niemandem aufGesperrt
Mail an Mandant oder AuftraggeberUnverschlüsselt unterwegsVerschlüsselt
Verschwiegenheit endet nicht an Ihrer Bürotür. Sie endet dort, wo die Unterlagen hingehen.

Was ich in Kanzleien und Büros immer wieder sehe

MANDANTENDATEN

Alles auf einem flachen Netz

Mandantenakten, Buchhaltung und der Rechner am Empfang hängen im selben Netz. Wer sich an einem Platz etwas einfängt, ist überall. Eine Trennung nach Vertraulichkeit gibt es meist nicht.

HOMEOFFICE

Kanzleidaten auf dem privaten Rechner

Der Zugriff von zu Hause läuft über den privaten PC oder ein Tool, das schnell eingerichtet wurde. Mandantendaten liegen dann auf Geräten, die niemand kontrolliert, und verlassen die Kanzlei ungesehen.

FACHSOFTWARE

DATEV und RA-MICRO über den Kopf gewachsen

Die Fachsoftware macht technische Vorgaben, die der Hausdienstleister nur halb einhält. Zugänge, Schnittstellen und Updates haben sich über Jahre angesammelt, ohne dass jemand den Überblick behält.

VERANTWORTUNG

Der IT-Mensch ist ein Bekannter

Die IT betreut ein Bekannter nebenbei oder ein Systemhaus mit drei Wochen Reaktionszeit. Fällt etwas aus, wartet die ganze Kanzlei. Und im Zweifel haftet der Partner, auch für die IT.

Das ist kein Vorwurf an den bisherigen Dienstleister. Es ist der Normalzustand in Häusern, die nie ein Sicherheitskonzept hatten, weil nie jemand danach gefragt hat.

Wie ich eine Kanzlei absichere

Verschwiegenheit und Datenschutz sind in einer Kanzlei kein Formular, sondern Berufsrecht und Haftung. Technisch heißt das: klare Anmeldung, getrennte Bereiche, geprüfte Backups und ein nachvollziehbarer Weg, wer wann auf welche Akte zugreift.

Ich richte mich nach den Vorgaben Ihrer Fachsoftware und Ihrer Kammer, nicht nach dem, was ich am liebsten einbaue. DATEV und die Berufsordnung geben den Rahmen vor. Ich sorge dafür, dass die Technik ihn einhält.
IDENTITÄT

Anmeldung absichern

Mehr-Faktor-Anmeldung für alle, passwortlos mit FIDO2-Schlüssel oder Windows Hello, dazu Conditional Access, das Zugriffe aus dem Ausland oder von unbekannten Geräten blockiert.

HEISST:Ein gestohlenes Passwort allein öffnet keine einzige Akte mehr.
HOMEOFFICE

Homeoffice ohne Datenabfluss

Zugriff von außen nur über verwaltete Geräte und einen definierten Weg, mit Firmen-VPN oder einer abgesicherten Terminalsitzung statt über den privaten Rechner.

HEISST:Mandantendaten bleiben in der Kanzlei, auch wenn von zu Hause gearbeitet wird.
BACKUP

Backup, das getestet ist

Sicherung nach dem 3-2-1-Prinzip mit einer Kopie außer Haus, und ein Restore, der regelmäßig zurückgespielt und protokolliert wird.

HEISST:Nach einem Verschlüsselungsangriff sind die Mandantenakten am nächsten Morgen wieder da, nicht in drei Wochen.
E-MAIL-SICHERHEIT

E-Mail-Spoofing und Phishing eindämmen

Vollständige Authentifizierungskette mit SPF, DKIM und DMARC, dazu ein Filter davor und Awareness fürs Team. Phishing ist der häufigste Weg in eine Kanzlei.

HEISST:Niemand schreibt mehr unbemerkt im Namen Ihrer Kanzlei, und das Team erkennt die Mail, die es versucht.

Im Zweifel haften Sie persönlich

Die Verschwiegenheitspflicht steht in der Berufsordnung, die Pflicht zu technischen Schutzmaßnahmen in Artikel 32 der DSGVO. Beides ist kein Papier, sondern Haftung. Wer die Zugänge geordnet und die Backups geprüft hat, weist das nach, statt im Ernstfall zu erklären, warum nicht.

BERUFSRECHT

Verschwiegenheit ist Pflicht, auch technisch. Ein Datenabfluss trifft Sie doppelt: als DSGVO-Fall und als Verstoß gegen das Mandatsgeheimnis.

DSGVO ART. 32

Gefordert ist der Stand der Technik, nicht der gute Wille. Nach einem Vorfall prüft die Aufsichtsbehörde, was vorher da war. Der Bericht hält schriftlich fest, was Sie getan haben.

CYBERVERSICHERUNG

Ohne belegte Grundmaßnahmen keine Deckung oder eine höhere Prämie. Die Fragen im Antrag beantworten Sie mit einem Bericht, nicht aus dem Bauch.

NÄCHSTER SCHRITT

Erst der Befund, dann das Angebot.

Neun von zehn Angriffen beginnen mit einer E-Mail, oft im Namen der Kanzlei an Mandanten. Der Außencheck ist der erste Schritt: Ich prüfe von außen, ob sich Ihre Domain fälschen lässt und welche Systeme offen stehen.

KOSTENLOS · OHNE ZUGRIFF AUFS NETZ · NUR ÖFFENTLICH SICHTBARES